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INNOVATIONSWERKSTATT
Innovationswerkstätten bilden den Rahmen für inspirierende, innovative Fachvorträge rund um das Thema Lernen. Losgelöst vom Alltagsgeschäft können neue Denkmodelle und Problemlösungsstrategien in Augenschein genommen werden.
Unsere Partner/innen erhalten neben dem fachlichen Input Raum für Vernetzung und Austausch, zum gelungenen Aufbau vertrauensvoller Kommunikationsstrukturen mit anderen Teilnehmer/innen und Referenten.
Weitere Informationen über die bisherigen Innovationswerkstätten finden Sie unter www.lnr-rtk.de, Innovationswerkstatt.
Bildungshäppchen statt Seniorenteller
18. Innovationswerkstatt der LERNENDEN NETZWERK REGION Rheingau-Taunus am 16. November 2011 im Haus des Gastes in Kiedrich.
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„Bildungshäppchen statt Seniorenteller“ war eine gemeinsame Veranstaltung der Projekte „QUALIFIZIERUNGSOFFENSIVE Rheingau-Taunus“ und „Lernen vor Ort im Rheingau-Taunus-Kreis“, die sich beide auch mit dem Thema „Bildung für ältere Menschen“ befassen. |
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Gunda Biesel als Projektleiterin der QualiOff stellte die verschiedenen Möglichkeiten vor, ältere Menschen in Betrieben der Region in Bezug auf Weiterbildungsangebote zu beraten und ihre berufliche Qualifikation bis zum Eintritt in den Ruhestand sicherzustellen. Das Projekt „Lernen vor Ort“, das von Projektleiterin Ingrid Wulf präsentiert wurde, baut im Rheingau das „Forum Aktiv Älterwerden“ auf und führt Fortbildungen durch für Kursleiter, die mit älteren Menschen arbeiten. |
„Bildungshäppchen statt Seniorenteller“ lautete auch der Titel des Vortrages, in dem sich Dr. Jens Friebe mit der Frage „Wie wird Weiterbildung altersgerecht“ befasste und der im Mittelpunkt der Veranstaltung stand. Dr. Friebe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung in Bonn. Dort arbeitet er im Programm „Inklusion / Lernen im Quartier“ und beschäftigt sich dabei insbesondere mit der Weiterbildung im höheren Lebensalter. In seinem inspirierenden Vortrag machte er deutlich, dass Weiterbildung für ältere Menschen im Hinblick auf den demographischen Wandel und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit immer wichtiger wird. Auch hat sich der „verdiente Ruhestand“ längst verändert in Richtung zu einer aktiven Lebensphase mit individueller und gesamtwirtschaftlicher Verantwortung. Früher dienten Bildungsangebote für ältere Menschen fast ausschließlich der Freizeitgestaltung und der Erhaltung von geistiger und körperlicher Fitness. |
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Heute wird ihr immer mehr die Aufgabe zugeschrieben, zur Bewältigung alterstypischer Risikokonstellationen und zur Förderung der gesellschaftlichen Partizipation beizutragen. Für die entsprechenden Bildungsangebote muss allerdings die Erwachsenenbildung geeignete Strukturen schaffen: wohnortnah, möglichst barrierefrei erreichbar und ggf. kostengünstig. Eine besondere Herausforderung für die Erwachsenenbildung liegt darin, Menschen zu erreichen, die als „bildungsfern“ oder „bildungsbenachteiligt“ bezeichnet werden. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden „Beispiele guter Praxis“ präsentiert: von der Akademie der Polizei, vom Landessportbund Hessen und vom Fotoclub Rüdesheim. Karin Becker stellte das „Forum Aktiv Älterwerden im Rheingau“ vor, eine Koordinierungsstelle zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und des selbstbestimmten Lebens im Alter, die vom Projekt „Lernen vor Ort“ im Rheingau aufgebaut wird. |
WIKIS, WEB & WEITERBILDUNG
17. Innovationswerkstatt der LERNENDE NETZWERK REGION Rheingau-Taunus am 9. Juni 2011 im Sport- und Jugendzentrum in Taunusstein – Bleidenstadt.
Brigitte Harder, die Geschäftsführerin der vhs Rheingau-Taunus begrüßt die knapp 50 Teilnehmenden der Innovationswerkstatt. Anschließend interviewt Pia Borhauer, eine Teilnehmerin aus dem Lernnetz Personalentwicklung, Gunda Biesel und Thomas Kaufmann zur gesamten Angebotspalette der Qualifizierungsoffensive Rheingau-Taunus.

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Claudia Bremer, die Geschäftsführerin von studium digitale der Goethe Universität Frankfurt stellt in ihrem interessanten und inspirierenden Vortrag die Möglichkeiten und die Vorteile des sogenannten webbasierten Trainings im Rahmen von Aus- und Weiterbildung vor. Der Einsatz des Computers ermöglicht das Einbinden verschiedener Medien, wie Filme, Animationen oder Audio-Dateien., wobei es sinnvoll ist, gleiche Inhalte für verschiedene Lerntypen aufzubereiten. „Gutes E-Learning ist, wenn man viel aktiv dabei macht“ erläutert Claudia Bremer. Es besteht allerdings die Gefahr, dass Lernende sich einfach durch die Inhalte durchklicken im festen Glauben, alles verstanden zu haben. |
Deshalb müssten die Lernenden regelmäßig durch Verständnisfragen gestoppt werden – das ermöglicht die Überprüfung des gelernten ohne Rückmeldung durch Lernbegleiter. In der Regel werde beim webbasierten Training das Anreicherungs- oder das Integrationskonzept verfolgt. Ersteres stellt oft den Einstieg ins E-Learning dar, denn dabei werden den Lernenden zusätzliche Inhalte zur Verfügung gestellt zu denen nur sie Zugriff haben. Doch moderne Lernplattformen können noch wesentlich mehr. Sie bieten die Möglichkeit, sich in Gruppen im Rahmen eines Forums auszutauschen oder mithilfe derselben Software gemeinsam Inhalte zu erarbeiten – ähnlich wie bei Wikipedia.
Solche Lernplattformen zu erproben – darum ging es nach einer stärkenden Pause an Laptops mit Unterstützung einer Gruppe Studierender des Fachbereichs Informatik. Alle Teilnehmenden konnten, je nach Lerntyp, verschiedene Formen des webbasierten Trainings ausprobieren. |
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Schöne neue Lernwelt – vom Belehren zum Lernbegleiten
16. Innovationswerkstatt der LERNENDEN NETZWERK REGION Rheingau-Taunus am 16. Juni 2010 im Bürgerhaus in Taunusstein-Hahn.
Christoph Burgdorff vom Leitungsteam der vhs Rheingau-Taunus begrüßt die über 50 Teilnehmenden zur 16. Innovationswerkstatt im Bürgerhaus Taunus in Taunusstein Hahn.
Nach der Vorstellung des aktuellen Standes in den beiden Projekten „Qualifizierungsoffensive Rheingau-Taunus“ und „Lernen vor Ort“ stellt Gunda Biesel das Bildungszentrum Nürnberg sowie die Referentin des Nachmittags, Eva-Maria Singer vor.
Eva-Maria Singer referiert anschließend über das neue Rollenverständnis von Pädagogen/-innen als Lernbegleitung, sie vergleicht Lernwege mit Bergwanderungen und zeigt hieran die Anforderungen an Lernbegleitung auf Input Lernbegleitung.
Um dem Thema der Innovationswerkstatt gerecht zu werden, ist der Ablauf der Veranstaltung so konzipiert, dass im weiteren Verlauf Methoden der Lernbegleitung eingesetzt werden. Entsprechend erfolgt der fachliche Input durch Eva-Maria Singer nicht nur frontal, sondern aus der Erarbeitung von Inhalten durch die Teilnehmenden und Unterstützung durch die Lehrende.
Die Teilnehmenden werden zur Lektüre von zwei verschiedenen Texten aufgefordert. Die Handouts sind auf verschiedenfarbiges Papier kopiert und enthalten praktische Folgerungen für die Weiterbildung Text A Text B. Nach der Einzellektüre finden sich jeweils zwei Lesende unterschiedlicher Thesenblätter als Tandempartner/-innen zusammen und geben sich zentrale Aspekte ihrer Texte wieder. Nach dem Prinzip des Reißverschlussverfahrens ergänzen die Teilnehmenden ihr Wissen.
Nach einer kommunikativen Kaffeepause finden sich jeweils zwei Paare zu Vierergruppen zusammen und versuchen, ihre bisherige Arbeitsweise mit den neuen Erkenntnissen nach der Lektüre und Diskussion der Texte zu verbinden. Engagiert erarbeiten die Gruppen Wandzeitungen auf denen sie ihre Ergebnisse festhalten. Ziel ist es, einen roten Faden für Lernveranstaltungen zu erarbeiten, der für unterschiedliche Arbeitsbereiche einsetzbar ist.
Nach der Fertigstellung der Wandzeitungen finden sich die Teilnehmenden wieder im Plenum zusammen. Eva-Maria Singer spricht zentrale Aussagen auf den im Raum aufgehängten Wandzeitungen an und beantwortet zum Abschluss Fragen der Teilnehmer/-innen.
Fotoprotokoll der Veranstaltung und Wandzeitungen
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